Überfischung der Meere: Die Zahlen, die uns alle betreffen

Überfischung der Meere: Die Zahlen, die uns alle betreffen

Überfischung der Meere: Die Zahlen, die uns alle betreffen

Fisch gilt als gesundes Lebensmittel – doch der Preis, den die Meere dafür zahlen, ist hoch. Ein nüchterner Blick auf die aktuellen Zahlen zeigt, warum wir dringend umdenken müssen.

Die aktuellen Zahlen

  • Laut Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gelten weltweit rund 37 % der kommerziell genutzten Fischbestände als überfischt – Tendenz seit Jahren steigend.
  • Etwa 50 % gelten als maximal genutzt, also bis an die Grenze der Nachhaltigkeit. In Summe sind damit rund 87 % der Bestände überfischt oder voll ausgereizt.
  • Im Mittelmeer und Schwarzen Meer war die Lage lange dramatisch: Der Anteil überfischter Bestände lag vor rund zehn Jahren bei etwa 87 % und ist erst zuletzt spürbar gesunken.

Das Problem hört nicht beim Fang auf

Zur reinen Entnahme kommen Beifang (ungewollt gefangene Tiere, die tot zurück ins Meer gehen), die Zerstörung von Meeresböden durch Grundschleppnetze und ein oft übersehener Punkt: Auch viele Zuchtfische im Meer werden mit Wildfisch gefüttert. Für ein Kilo Raubfisch aus offener Meereszucht wird teils ein Vielfaches an kleinen Wildfischen verfüttert – der Druck auf die Bestände bleibt.

Was hilft?

Es gibt keinen einzelnen Königsweg, aber mehrere Hebel: strenger regulierte Fangquoten, zertifizierte Fischerei, weniger Verschwendung – und Erzeugungsformen, die den Meeren nichts entnehmen. Genau hier setzt die geschlossene Kreislauf-Aquakultur an.

Wo OKAVA steht

OKAVA wächst in einer geschlossenen Indoor-Anlage in Bayern. Wir entnehmen den Ozeanen keinen einzigen Fisch und tragen nicht zur Überfischung bei. Wer Fisch genießen und trotzdem die Meere schonen möchte, findet in Fisch aus reiner Kreislaufzucht eine ehrliche Alternative.

Wie unsere Kreislaufzucht genau funktioniert, erklärt unser Beitrag Indoor-Aquakultur erklärt.

Quellen: FAO (The State of World Fisheries and Aquaculture), WWF, Marine Stewardship Council.

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